Dass die Motorradausstellung eine Menge Arbeit macht, dürfte sich bereits allerseits herumgesprochen haben, wie viel Arbeit es jedoch im einzelnen ist möchten wir hier einmal aufzeigen:
Genehmigung der Stadt einholen
Händler besuchen und für die Ausstellung begeistern
Lkws organisieren
Spanngurte für die Lkws besorgen
Hänger organisieren
Ideen für Sonderschauen entwickeln
Sonderschauen organisieren (Wer weiß, wie viel Zeit und Telefonate alleine für die Wüstenecke nötig waren?)
Zeitungswerbung in Auftrag geben
Oldtimerbesitzer ansprechen und begeistern
Rennmotorräder organisieren
Harleybesitzer ansprechen (konnten heuer nicht begeistert werden)
Alte Zeitungsberichte und Handzettel heraussuchen und vergleichen
Plakate und Handzettel entwerfen und in Druck geben
Bericht und Foto für die Homepage von Vohenstrauß entwerfen und installieren
Tombola Preise organisieren
von den Händlern erfragen mit welchen neuen Modellen sie kommen
Zeitungsfritzen dafür begeistern dass die Berichte möglichst gut platziert werden
Zeitungsberichte entwerfen und schreiben
Fotos für die einzelnen Berichte heraussuchen
ganz viele e-mails entwerfen und schicken
Mitglieder informieren und für die verschiedenen Arbeiten einteilen (soweit möglich)
Getränke und Tische und Bänke organisieren
Essen organisieren
Kaffeemaschinen nebst Zubehör organisieren
Geschirr und Besteck organisieren
Ausmachen, wer das restliche Zubehör besorgt (Geschirrtücher, Tischdecken ...)
Nachfragen wieweit es mit den Sonderschauen gediehen ist, gegebenenfalls umdisponieren
An Radiosender herantreten
An Oberpfalz-TV herantreten, telefonieren, mailen...
Plakate und Handzettel nach dem Druck abholen
Plakate und Handzettel verteilen
Plakate aufhängen (meistens bei Minusgraden – gibt schöne steife Finger)
Ehrenkarten entwerfen und drucken
Bei der Stadt die letzten Genehmigungen einholen
Besprechen der Ausstellung im Rahmen der Monatsversammlungen und Stammtische, Diskussion unterschiedlicher Meinungen in Kleingruppen
Präsentationswand organisieren
Maße und Verarbeitungsmaterialien und Hinweise erfragen
Materialien in Auftrag geben
Großbildschirm organisieren
Hallenplan mit Stellplätzen der Händler usw. erstellen
Versicherungen abchecken und Schreiben an die Händler erstellen
Die Händler aufsuchen und die Tombolapreise abholen
Die Händler den Transportauftrag unterschreiben lassen
Fotos, Zeitungsausschnitte, Plakate usw. für die Darstellung des Motorradclubs bei der Ausstellung heraussuchen
Bilder in Auftrag geben und abholen
Aufstellungen über Tombolapreise erstellen
Lose besorgen
Thesa, Abroller, doppelseitiges Klebeband usw. werden besorgt
Eintrittskarten erwerben
Zubehör für die Tombola bereitstellen
Zubehör für den Verpflegungsstand besorgen
Rundschreiben an alle Mitglieder entwerfen und versenden
Arbeitmaterialen für die Präsentationswand besorgen
Mit dem Lkw-Vermieter die letzten Einzelheiten abklären
Einige Mitglieder leisten schon mal Vorarbeit für die Demowand
Einteilung für die Fahrer und Lkws nebst Besatzungen erstellen
Die Fahrten organisieren auch Hinfahrten und Abholung der Besatzungen von und nach Weiden
Informationen an Zeitungen weitergeben und im Schaukasten aushängen
Es werden noch einige Helfer fürs Kuchenbacken mobilisiert
Gutscheine für den Verkauf von Essen und Trinken werden gefertigt
Mit den Händlern und Ausstellern die letzten Details abklären
Die Feuerwehr dazu überreden das Transparent aufzuhängen
Das Transparent besorgen und der Feuerwehr überbringen
Die abgefallenen, bzw. abgerissenen Plakate werden wieder ersetzt
Die Essens und Trinkensmengen heraussuchen und bestellen, dabei aushandeln was wann und zu welchen Bedingungen geliefert wird
Mit den Leuten vom TV und den Hallenwarten abklären, wann wir in die Halle können
Und dann geht es los!!!
Telefonate wegen dem Zweiradanhänger werden geführt
Der Zufahrtsweg zur Hallentüre wird freigeschaufelt
Die Folie zum Auslegen der Halle wird geholt und zur Halle gefahren
Die Unterlegplatten für die Motorradständer werden vom Speicher geholt und zur Halle transportiert
Das Rennmotorrad wird beim Kawasaki-Werksteam abgeholt und sicher verwahrt
Es werden letzte Terminabsprachen mit den Oldtimerbesitzern geführt
Die Firma Zeitler aus Speinshardt wird eingewiesen
Die Lkw-Besatzungen treffen sich beim Schü und werden nach Weiden gefahren, von dort geht es weiter zum Abholen der ersten Motorräder
Fotos für die Versicherung werden gemacht
Die Fahnen werden zur Halle transportiert
Teppiche werden zur Halle gebracht
Ab 20 Uhr treffen beim Schübl’adl es werden die genauen Vorgehensweisen erörtert um ca. 21 Uhr antreten zum Hallensäubern, Folie auslegen und festkleben
Die ersten Motorräder werden entladen
Teppich wird ausgerollt, damit nicht soviel Schmutz auf die Folie kommt
Die Folie wird an einigen Stellen ausgebessert
Die Größe der Händler- und Ausstellerflächen wird ausgemessen und markiert
Es wird damit begonnen den Verpflegungsstand aufzubauen
Die Tribüne für die Tombola wird aufgestellt
Die erste Hallenwache tritt ihren Dienst an
Kuchen und Torten werden vorbereitet und gebacken ( zuhause natürlich)
Am Samstag rücken um 8 Uhr die Lkws wieder aus, der Zweiradhänger wird aus Oberviechtach geholt und damit die Oldtimer transportiert
Das Werksmotorrad wird auf dem Hänger zur Halle transportiert und abgeladen
Anschließend werden mit dem Hänger die Tombolapreise und Absperrungen geholt und entladen
Die Repräsentationswand wird zusammengebaut ein Teil in der Halle ein Teil im Foyer
Luftballons werden aufgeblasen und aufgehängt
Das Geschirr und Besteck wird beim TV geholt, abgespült und eingeräumt
Helmut Singer tritt mit Laptop und Drucker an um die anfallenden Arbeiten zu erledigen
Die Wände werden mit Fotos, Bildern und Berichten bestückt, es ist mehr so eine Art Puzzle
Die Wand widersetzt sich anfangs muss sich allerdings zuletzt Heißkleber und Doppelseitigenklebeband geschlagengeben (hihi!)
Die Biertische und Bänke werden bei der Getränkefirma auf den Hänger geladen in die Halle transportiert und dort wieder abgeladen
Der Wüstenstand wird aufgebaut
Die Lkws fahren unermüdlich Motorräder herbei, die abgeladen und in die Halle gefahren werden
Die Brotzeit wird geholt
Die Getränke werden geliefert
Kuchen werden gebacken (zu Hause)
Die Tombolapreise werden nummeriert, katalogisiert und aufgebaut
Tische und Bänke werden aufgebaut
Der Pavillon der Firma motor-Zeitler wird aufgebaut
Stromanschlüsse werden gelegt (kriechend!)
Fluchtwege werden ausgemessen und freigemacht bzw. gelassen
Preistafeln für den Verkauf der Verpflegung werden gemacht und aufgehängt
Hinweisschilder werden angebracht in der Halle und auf den Zufahrtsstraßen
Die einzelnen Händlerfelder nehmen Gestalt an
Fahnen und Transparente werden in der Halle aufgehängt
Es werden noch die letzten wichtigen Dinge besorgt
Senf wird umgefüllt
Das Rennmotorrad wird ausgepackt, aufgebaut und mit signierten Postern präsentiert
Die Transportsicherungspalette wird gut verstaut
Teppiche werden ausgelegt und befestigt (Doppelseitiges Klebeband, damit niemand stolpert)
Im Eingangsbereich entstehen Absperrungen für die Kasse
Die Oldtimer werden unermüdlich geputzt und ebenfalls aufgebaut
Die Oldtimer werden mit Trassierband abgesperrt
Schilder für Oldtimer und Rennmaschinen werden gedruckt
Fotos werden geschossen
Der Wüstenstand wird mit Postern des BVDM ergänzt und es werden zahlreiche Broschüren aufgelegt, die die interessierten Besucher kostenlos mitnehmen können
Der Großbildschirm wird geliefert und aufgestellt
Das Malzer-Gespann wird geliefert (wurde mit besonderer Spannung erwartet, da nicht klar war ob wir’s durch die Tür‘ kriegen)
Das BMW-Werksmotorrad der Paris-Dakar wird geliefert und aufgestellt
Telefonisch werden noch einige wichtigen Dinge geordert
Überflüssige Bänke werden weggeräumt
Es werden noch mal Oldtimer geputzt und im Foyer aufgestellt
Die nächste Nachtwache tritt ihren Dienst an
Um 8 Uhr wird die Nachtwache abgelöst
In aller Eile werden die letzten Vorbereitungen getroffen
Ein Tisch für den zweiten Fernseher wird improvisiert
Krapfen, Semmeln und Brezen werden geliefert
Der Kaffee wird gekocht, die Würste werden geholt, ein Topf wird geliefert, damit die Würste gewärmt werden können
Der Großbildschirm wird in Betrieb genommen – Videos rein alles läuft – wunderbar
Der Videorecorder am Zeitler-Stand widersetzt sich noch – also einen anderen Videorecorder organisieren
Die ersten Kuchen werden angeliefert und verstaut
Die Kassen werden mit Geld bestückt
Die Fahnen werden gehisst
Die letzten Absperrungen aufgebaut
Die Fluchtwege geöffnet
Dann beginnt der Verkauf der Eintrittskarten, der Lose, des Essen und Trinkens
Überall muss nach dem Rechten gesehen werden, den Händlern und Ausstellern werden noch Hilfestellungen geleistet, am Wüstenstand laufen die Videos ebenso wie bei den Wasserstoffmotorrädern, die Tombola wird gestürmt, es wird verkauft, erklärt, aufgepasst, aufgefüllt, abgespült, sauber gemacht... sprich es geht rund!
Die Presse kommt und stellt Fragen, die Besucher haben das eine oder andere Problem: Warum darf man nicht rauchen? Wo ist der Wickelraum? Wie kommen Rollstuhlfahrer in die Halle? ...
Dann ist es 17 Uhr Gott sei Dank denken manche, nun ist es vorbei – doch weit gefehlt es geht erst noch mal richtig los!
Das Gespann wird wieder hinausgeschoben – halt vorher noch was abbauen, sonst geht’s nicht
Die Motorräder werden alle !!! wieder verladen und abtransportiert
Die Lkw-Besatzungen müssen eingeteilt werden und ein Fahrplan aufgestellt werden
Es werden Lunch-Pakete für die Lkw-Besatzungen bereitet
Die Poster und Fahnen und Schilder, alles muss wieder abgenommen werden
Auch die Wände werden wieder demontiert und verstaut
Die Tombola-Tribüne wird wieder abgebaut
Die restlichen Prospekte werden zusammengestapelt
Die ganzen Schachteln müssen zerkleinert werden zum Entsorgen
Das Geld muss gezählt und zur Bank gebracht werden
Die Biertische und Bänke müssen gereinigt, abgebaut und nach vorne getragen werden
Das ganze Geschirr und Besteck wird gespült, verstaut und wieder zum TV transportiert
Die Oldtimer werden wieder zu ihren Besitzern gebracht
Ein Lkw gibt den Geist auf und die Besatzung muss abgeholt werden
Einige Telefonate sind zu führen
Die Unterlegplatten für die Motorräder müssen wieder eingesammelt, gebündelt, heimtransportiert, instandgesetzt und am Speicher verstaut werden
Die Aufkleber müssen von der Folie entfernt werden, die Folie muss gekehrt und zusammengelegt werden, anschließend aufgerollt und zum Hänger transportiert und aufgeladen werden. Anschließend muss man sie auch wieder abladen und bei jemanden auf dem Speicher verstauen. Das ist keine leichte Arbeit!
Der Grossbildschirm wird wieder abgebaut und zurück transportiert
Die Abfallbehälter müssen geleert und der Müll eingesammelt werden, auch vor der Halle
Der Müll muss sortiert und entsorgt werden ( Kartonagen – gelber Sack – Restmüll)
Die Lkw-Besatzungen müssen sonntags in der Nacht in Weiden abgeholt und zurückgefahren werden
Die Pilonen und Ständer müssen verladen und zurückgefahren werden
Die Kleberreste müssen vom Hallenboden entfernt werden
Das Rennmotorrad wird wieder abgebaut, auf der Transportsicherungspalette verstaut auf den Hänger verladen und sicher verwahrt
Am Montag wird es dann zum Kawasaki-Werksteam gefahren und zurückgegeben
Die Kaffeemaschinen müssen ebenfalls gereinigt und zurückgegeben werden ebenso wie die Thermoskannen usw.
Am Montag werden die restlichen Getränke und leeren Kisten wieder abgeholt
Die Biertische und Bänke müssen wieder auf den Hänger geladen und auch wieder abgeladen werden
Die Hänger müssen wieder zurückgefahren werden
Der letzte Lkw muss wieder nach Weiden gebracht und abgegeben werden
Es muss jemand mitfahren, der die Besatzung nach Hause fährt
Die ganzen Gurte müssen wieder eingesammelt, gesichtet und verstaut werden
Die ganzen leeren Behältnisse für Kuchen, Krapfen, Brezen und Semmeln und Würste müssen gereinigt und zurückgegeben werden
Die Fahnen müssen abgenommen und zurückgebracht werden
Die Straßenbeschilderung muss ebenfalls entfernt und eingelagert werden
Die Plakate sollten wieder entfernt werden
Die Arbeitsmaterialien müssen gereinigt, sortiert und verstaut werden
Das Transparent muss die Feuerwehr wieder entfernen
Die Filme müssen zum Entwickeln gebracht, abgeholt, gesichtet und sortiert werden
Die Abrechnungen müssen gemacht werden, Rechnungen überwiesen werden
Es muss Buch geführt werden über Einnahmen und Ausgaben
Es müssen Dankesschreiben an die Stadt, die Aussteller und Händler verfasst und versandt werden
Das Helferessen muss organisiert und alle Helfer angeschrieben werden
Die Essensbestellungen müssen angenommen und in Auftrag gegeben werden
Wie man sieht, macht so eine Ausstellung doch eine Menge Arbeit – vielleicht mehr als sich manch einer vorstellt.
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